
Ausgabe von 1,5 Mio. Sicherheitskits hat begonnen!
Im Rahmen des IT-Investitionsprogramms der Bundesregierung hat der Bundestag Mittel in Höhe von 24 Millionen Euro als Zuschuss zur Ausgabe von IT- Sicherheitskits bereitgestellt.
In einem offenen Zuwendungsverfahren wurden durch das Bundesministerium des Innern zehn Maßnahmen von Unternehmen, Verbänden und sonstigen Bewerbern ausgewählt, die an der Verteilung beteiligt sind.
Hintergründe und Fakten
Die Verteilung der Sicherheitskits erfolgt im Vorfeld der Einführung des neuen Personalausweises. Mit Hilfe des IT-Sicherheitskits können sich Bürger in Zukunft im Internet sicher und rechtsverbindlich ausweisen. Dies umfasst beispielsweise Online-Geschäfte, den geschützten Zugang zu Angeboten und Waren mit Altersbeschränkung oder das Erledigen von Behördengängen im Netz. Die Initiative soll vornehmlich die IT-Infrastruktur für eGovernment-Anwendungen sowie die elektronische Gesundheitskarte vorantreiben.
Ein Sicherheitskit besteht aus einem Chipkartenleser, entsprechendem Informationsmaterial zur Nutzung sowie weitere vom Zuwendungsempfänger individuell zusammengestellten Bestandteilen – zum Beispiel aus einem Zugang zu webbasierten Anwendungen oder Antivirensoftware.
Die Verteilung und Nutzung der Kits soll laut Bundesregierung Informationen für den künftigen Umgang mit dem neuen Personalausweis liefern und langfristig die Verfügbarkeit sicherer und kostengünstiger Chipkartenleser unterstützen.


