
Bargeldlos zahlen? Aber sicher!
EMV-Chips auf der Bankkarte schützen Bankkunden am Geldautomat vor Betrügern. Laut Bundesverband öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e.V. (BVS) sollen in Europa bis Ende 2010 alle Kreditkarten und Kartenterminals auf den EMV-Standard umgestellt werden.
Die Abkürzung EMV bezeichnet eine Spezifikation für Zahlungskarten, die mit einem Prozessorchip ausgestattet sind und an den zugehörigen Chipkartengeräten (POS-Terminals und Geldautomaten) eingesetzt werden. Die Buchstaben EMV stehen dabei für die drei Gesellschaften, die den Standard entwickelten: Europay International (heute MasterCard Europe), MasterCard und VISA. Die rechteckigen goldfarbenen EMV-Chips sind schon heute auf der Vorderseite vieler Bankkarten integriert. Mikroprozessoren ermöglichen es, die gespeicherten Kartendaten effektiv gegen Missbrauch zu schützen. Die dabei stattfindende Echtheitprüfung des Chips erfolgt unter anderem mittels Dynamic Data Authentication (DDA) für den digitale Signaturen verwendet werden. Dabei wird für jede Transaktion eine neue Signatur unter Einbeziehung einer durch das Terminal vorgegebenen Zufallszahl berechnet. Erst nach Bestätigung der Echtheit wird die Transaktion frei geschaltet. Somit werden Totalfälschungen und Kartenduplikate bereits vom Terminal erkannt und abgewiesen.
EMV-Chip versus Magnetstreifen
In Deutschland tragen nach Angaben der Kreditwirtschaft schon heute 60 Prozent der EC-Karten und Kreditkarten EMV-Chips. 2008 waren es laut Herstellerfirma weltweit rund 730 Millionen Karten, die mit der Technik ausgestattet wurden. Mit einem kompletten Verschwinden des Magnetstreifens ist mittelfristig dennoch nicht zu rechnen. Solange der EMV-Chip nicht weltweit eingesetzt wird, wollen die Banken ihren Kunden den bargeldlosen Zahlungsverkehr im Ausland nicht verwehren. Seit 2005 gilt jedoch die sogenannte Haftungsumkehr. Danach muss immer derjenige Partner für Betrugsfälle im Kartensektor haften, der nicht EMV-fähig ist – das kann dann je nach Sachlage die Bank oder das Geschäft, in dem die Zahlung statt fand, sein.
Die Abkürzung EMV bezeichnet eine Spezifikation für Zahlungskarten, die mit einem Prozessorchip ausgestattet sind und an den zugehörigen Chipkartengeräten (POS-Terminals und Geldautomaten) eingesetzt werden. Die Buchstaben EMV stehen dabei für die drei Gesellschaften, die den Standard entwickelten: Europay International (heute MasterCard Europe), MasterCard und VISA. Die rechteckigen goldfarbenen EMV-Chips sind schon heute auf der Vorderseite vieler Bankkarten integriert. Mikroprozessoren ermöglichen es, die gespeicherten Kartendaten effektiv gegen Missbrauch zu schützen. Die dabei stattfindende Echtheitprüfung des Chips erfolgt unter anderem mittels Dynamic Data Authentication (DDA) für den digitale Signaturen verwendet werden. Dabei wird für jede Transaktion eine neue Signatur unter Einbeziehung einer durch das Terminal vorgegebenen Zufallszahl berechnet. Erst nach Bestätigung der Echtheit wird die Transaktion frei geschaltet. Somit werden Totalfälschungen und Kartenduplikate bereits vom Terminal erkannt und abgewiesen.
EMV-Chip versus Magnetstreifen
In Deutschland tragen nach Angaben der Kreditwirtschaft schon heute 60 Prozent der EC-Karten und Kreditkarten EMV-Chips. 2008 waren es laut Herstellerfirma weltweit rund 730 Millionen Karten, die mit der Technik ausgestattet wurden. Mit einem kompletten Verschwinden des Magnetstreifens ist mittelfristig dennoch nicht zu rechnen. Solange der EMV-Chip nicht weltweit eingesetzt wird, wollen die Banken ihren Kunden den bargeldlosen Zahlungsverkehr im Ausland nicht verwehren. Seit 2005 gilt jedoch die sogenannte Haftungsumkehr. Danach muss immer derjenige Partner für Betrugsfälle im Kartensektor haften, der nicht EMV-fähig ist – das kann dann je nach Sachlage die Bank oder das Geschäft, in dem die Zahlung statt fand, sein.


